19. Dezember 2010 | Tags: Alex Jones, Antisemitismus, Classless Kulla, Infokrieg, Infowars, Verschwörungstheorie | Abgelegt in Glaub ich | Keine Kommentare »
Fefe nennt infowars.com „nicht sonderlich seriös“. Das hat ihn bisher 14 mal nicht besonders gestört (Ja, infowars.com und infowars.net gehören zusammen). Wieviel er tatsächlich auf Leute wie Alex Jones gibt, hat er 2006 mal geschrieben: „Dann landet das bei Leuten wie Greg Palast, Wayne Madsen oder Alex Jones, die nur von ein paar hundert bis tausend Verrückten außerhalb des Mainstreams wahrgenommen und geglaubt wird. […] Noch ein Jahr später berichtet die Washington Post darüber. Die Conspiracy Sites freuen sich und sagen “told you so”.“ Dass Alex Jones unter anderem „der falschen“ Verschwörungstheorie anhängt, ist lediglich bedauerlich. Summa: Fefe verlinkt regelmäßig ihm als antisemitisch bekannte, rechte Verschwörungstheoretiker – meist ohne Hinweis – und betrachtet sie als Speerspitze des investigativen Journalismus.
Was mich daran immer wieder wundert, ist, wie er selbst sein „Ich erziehe die Leute zu mehr Vorsicht und Skepsis“ glaubt. Ein einziger substantieller Post zu Infokrieger_innen, Infowars, Antisemitismus und Verschwörungstheorien würde mehr Aufklärung bringen als ein Monat Bild-für-Nerds-Programm. Heck, ein einziger Link auf Kulla würde vermutlich reichen.
Fefe nennt infowars.com „nicht sonderlich seriös“. Das hat ihn bisher 14 mal nicht besonders gestört (Ja, infowars.com und infowars.net gehören zusammen). Wieviel er tatsächlich auf Leute wie Alex Jones gibt, hat er 2006 mal geschrieben: „Dann landet das bei Leuten wie Greg Palast, Wayne Madsen oder Alex Jones, die nur von ein paar hundert bis tausend Verrückten außerhalb des Mainstreams wahrgenommen und geglaubt wird. […] Noch ein Jahr später berichtet die Washington Post darüber. Die Conspiracy Sites freuen sich und sagen "told you so".“ Dass Alex Jones unter anderem „der falschen“ Verschwörungstheorie anhängt, ist lediglich bedauerlich. Summa: Fefe verlinkt regelmäßig ihm als antisemitisch bekannte, rechte Verschwörungstheoretiker – meist ohne Hinweis – und betrachtet sie als Speerspitze des investigativen Journalismus.
Was mich daran immer wieder wundert, ist, wie er selbst sein „Ich erziehe die Leute zu mehr Vorsicht und Skepsis“ glaubt. Ein einziger substantieller P
16. Oktober 2010 | Tags: Don’t ask don’t tell, Homosexualität, Militär, Öffentlichkeit, Privatsphäre, USA | Abgelegt in Zu einfach | Keine Kommentare »
Don’t ask don’t tell betrifft nicht nur »Schwule«, sondern auch Lesben und Bisexuelle. Dass Fefe die vergisst ist beispielhaft für die übliche Gleichsetzung von »homosexuell« und »schwul«. Rechtskräftig ist das Urteil, auf das er sich bezieht, auch nicht, soweit ich weiß. Die positiven Seiten von DADT kennt er wohl auch nicht: Es verbietet nicht nur, offen homo- oder bisexuell im US-Militär zu sein, es verbietet auch umgekehrt dem Militär, nachzufragen oder zu -forschen. Das ist also keine reine Diskriminierung, sondern hauptsächlich eine wie immer zwiespältige Verschiebung der Sphären »Privat« und »Öffentlich« – mehr dazu bei Alex Demirovic: „Hegemonie und das Paradox von privat und öffentlich“.
Don’t ask don’t tell betrifft nicht nur »Schwule«, sondern auch Lesben und Bisexuelle. Dass Fefe die vergisst ist beispielhaft für die übliche Gleichsetzung von »homosexuell« und »schwul«. Rechtskräftig ist das Urteil, auf das er sich bezieht, auch nicht, soweit ich weiß. Die positiven Seiten von DADT kennt er wohl auch nicht: Es verbietet nicht nur, offen homo- oder bisexuell im US-Militär zu sein, es verbietet auch umgekehrt dem Militär, nachzufragen oder zu -forschen. Das ist also keine reine Diskriminierung, sondern hauptsächlich eine wie immer zwiespältige Verschiebung der Sphären »Privat« und »Öffentlich« – mehr dazu bei Alex Demirovic: „Hegemonie und das Paradox von privat und öffentlich“.
15. Oktober 2010 | Tags: Derailing for Dummies, Sexismus, USA | Abgelegt in Allgemein | Keine Kommentare »
Fefe »[beobachtet] die Amerikaner, weil die reiche, christliche, weiße Mehrheit sich dort erfolgreich einredet, dass sie eine verfolgte, unterdrückte Minderheit sei«. Das ist kein Zufall, dass hier das Adjektiv »männlich« in der Auflistung fehlt, passt halt nicht in die eigene Agenda.
Fefe »[beobachtet] die Amerikaner, weil die reiche, christliche, weiße Mehrheit sich dort erfolgreich einredet, dass sie eine verfolgte, unterdrückte Minderheit sei«. Das ist kein Zufall, dass hier das Adjektiv »männlich« in der Auflistung fehlt, passt halt nicht in die eigene Agenda.